

Wir arbeiten als Ergänzung zum bestehenden medizinischen System, das - wie alle Bereiche unserer Gesellschaft - eher männlich dominiert ist. Die spezifischen Anforderungen von Frauen und Männern wurden lange Zeit außer Acht gelassen. Aber Frauen sind anders. Die Unterschiede betreffen die Organe, den Hormonhaushalt, den körperlichen Rhythmus, unspezifische Symptome, Frauenkrankheiten, die Körperwahrnehmung sowie die Einstellung zum eigenen Körper. Die Unterschiede im gesellschaftlichen und sozialen Umfeld bestärken diese Verschiedenheit auch im Alltag: Frauen haben ein höheres Erkrankungsrisiko, weil sie unter größerem sozialen Druck stehen, attraktiv, fit und dynamisch sein zu müssen. Sie sind auch im höheren Ausmaß von Vereinsamung im Alter und Armut betroffen. Durch ihre Rolle als Mutter und diverse Mehrfachbelastungen sind Frauen einer höheren physischen und psychischen Belastung ausgesetzt. Diese und viele andere Tatsachen sprechen für eine frauenspezifische Förderung ihrer Gesundheit. Der Geschäftsbereich Frauengesundheit des PGA ist ein weiterer wichtiger Schritt, die Qualität der medizinischen, psychologischen und sozialen Dienstleistung für Frauen in Oberösterreich zu verbessern. Durch unsere Angebote wird die Qualität der frauenspezifischen Gesundheitsversorgung in Wels, Ried im Innkreis und Umgebung verbessert.
Mag.a Martha Scholz, Leiterin Geschäftsbereich Frauengesundheit
Mit kostenlosen Beratungen und Psychotherapien, sowie einem frauenspezifischen Veranstaltungsprogramm wollen wir informieren und Wissen vermitteln, Bewusstsein schaffen und auf Patientinnenrechte aufmerksam machen, um die Handlungsfähigkeit von Frauen und Mädchen zu erhöhen.
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FRIEDA, das Zentrum für Frauengesundheit, unterstützt die Gesundheit der Frauen mit kostenlosen Beratungen, einem frauenspezifischen Veranstaltungsprogramm und Orientierung. Wir nehmen bewusst Einfluss auf die Gesundheit der Mädchen und Frauen!
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Der Österreichische Frauengesundheitsbericht 2010/2011 umfasst eine Themenaufstellung, die darlegt, dass geschlechterdifferenzierte und frauenspezifische Herangehensweisen im Gesundheitswesen nicht nur sinnvoll, sondern vielmehr dringend notwendig sind, um zielgenaue Angebote und Handlungsstrategien entwickeln zu können.
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